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SIZILIEN - AVOLA (Meteo)

 

Avola ist eine Stadt der Provinz Syrakus mit ca. 31.700 Einwohnern. Über die Grenzen Italiens hinaus bekannt ist die Rotweis-Rebsorte Nero d'Avola. Die Stadt liegt 27 km südwestlich von Siracusa in der Nähe der Ionischen Küste. Avola ist Zentrum des Mandelanbaus. Die Stadt liegt an der SS 115 von Siracusa nach Ragusa. Avola hat einen Bahnanschluss an die Strecke Siracusa–Noto. Die Fahrzeit nach Siracusa beträgt 22 Minuten, nach Noto 8 Minuten. In der Antike bestand ein Ort mit dem Namen Avola, der von Byzantinern und Arabern besiedelt war. Bei dem Erdbeben 1693 wurde der Ort vollständig zerstört. 8 km vom alten Ort entfernt wurde Avola 1695 in Form eines Sechsecks wieder aufgebaut. Zentrum ist die Piazza Umberto I., auf der auch der Dom steht.

Avola ist eine Stadt des Barocks. Zu den Sehenswürdigkeiten zähen u.a. folgende Kirchen: Chiesa di Santa Venera", Kirche Ex Convento dei Cappuccini Kirche Madre di S. Nicolò di Mira, die Pfarrkirche aus dem 18. Jahrhundert, Kirche S. Maria di Gesù, Kirche S. Giovanni Battista, aus dem 18. Jahrhundert Kirche S. Venera, Kirche S. Antonio da Padova, aus dem 18. Jahrhundert, mit schönem Stuck und Malereien, Kirche Santa Croce ai cappuccini , Kirche S. Antonio Abate, erbaut im 18. Jahrhundert, Kirche della SS. Annunziata, aus dem 18. Jahrhundert, Kirche S. Maria delle Grazie, das Museum "Museo Civico".  In der Umgebung von Avola befinden sich: der Strand Lido di Avola (nordöstlich) und der Strand Marina di Avola (südöstlich), sowie die Ruinen der 1693 bei einem Erdbeben zerstörten alten Stadt Avola, diese liegen ca. 8 km nordöstlich der heutigen Stadt.

Im Hinterland von Avola befindet sich der „sizilianische Grand Canyon“, die Riserva Naturale di Cava Grande del Cassibile. Dieses reizvolle Naturschutzgebiet strahlt eine himmlische Ruhe aus. Üppige Macchia, duftender Oleander und riesige Plantanen säumen den Abstieg in das Flusstal des Cassibile. In der 250 m tiefen Schlucht laden Wasserbecken zum erfrischenden Bad, die aufgeheizten Felsen zum anschließenden Sonnen ein.

 

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