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APULIEN - BRINDISI (Meteo)

 

Brindisi ist eine Provinzhauptstadt mit ca. 89700 Einwohnern. Die Stadt liegt im Flachland des Salento am adriatischen Meer, mit dem die Stadt über einen natürlichen Hafen verbunden ist, der weit in das Festland eindringt und nach dessen hirschkopfförmigen Gestalt die Stadt benannt wurde. Als königlicher Sitz der Zivilisation der Messapier hatte Brindisi schon immer Kontraste mit dem benachbarten Taranto und wurde 267 v.Ch. von den Römern erobert. Die über die via Appia und die via Traiana mit der Hauptstadt des Reichs verbundene Stadt war schon zu Beginn der Apostelzeit ein sehr wichtiges Handelszentrum und Episkopalsitz. Von den Goten erobert und dann von Byzanz beherrscht, wurde die Stadt 674 von den Langobarden zerstört und der Turm Guaceto Sitz eines verschanzten Lagers der Sarazenen. Später wurde sie wie auch alle anderen Städte der Region den Byzantinern, Normannen, Staufern, Anjous und Aragonern unterworfen. Die höchste Glanzzeit erreichte die Stadt als sie dem Königreich Italien angeschlossen wurde und im folgenden Jahrhundert war Brindisi zwischen 1943 bis 1944 fünf Monate lang sogar die Hauptstadt Italiens.

Unbedingt zu sehen ist in Brindisi die als “Festung am Meer” bekannte Burg der Aragonese, die 1491 als Stadtabwehr auf der Insel vor dem Hafen erbaut wurde und aus zwei Bereichen besteht: die “Rote Burg” wegen der Farbe seiner für den Bau verwendeten Steine, und das Fort, das für die Garnison als Unterkunft diente. Die zweitgrößte Festung der Stadt ist die Burg Svevo oder “Grosse Burg”, die Friedrich II. als befestigte Garnisonresidenz aus Materialien errichten ließ, die aus der Demolierung eines Teils des alten Mauerrings und einiger Denkmäler der Stadt stammten. In der Stadtmitte darf man am Domplatz auf keinen Fall den Laubengang Porticato dei De Cateniano übersehen, der dem Krankenhausorden der Malteserritter gehörte, das Archäologiemuseum der Provinz, die Loggia des Palazzo Balsamo und das Diözesenmuseum.

Im Stadtteil San Pietro degli Schiavoni kann man die archäologische Stätte mit einem Bereich aus römischer Epoche mit Thermalkomplex, Wohnungen und einer Strasse besichtigen. Nicht weit entfernt, die Reste der fünf Schlammbecken für die Trinkwasserklärung. Auf der Straße nach San Vito ist der Tancredi-Brunnen zu sehen, den der Kaiser Tancredi 1192 zur Hochzeit seines Sohnes Ruggero mit Irene, der Tochter des Kaisers von Konstantinopel bauen ließ. Sehenswerte traditionelle Festbräuche sind die Meerprozession der Schutzheiligen in der ersten Septemberwoche, der "Cavallo Parato" zu Fronleichnam und "Hosanna", ein religiöser Brauch griechischen Ursprungs, der seit Mitte des 20. Jh. stattfindet.

 

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