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Cascina ist eine Gemeinde von ca. 44.000 Einwohnern in der Provinz Pisa. Für die antike Geschichte der Stadt zeugen die zahlreichen Monumente und der grosse künstlerische, historische und kulturelle Reichtum. Unter den religiösen Bauwerken ist besonders die Pfarrkirche S. Maria in romanisch-pisanischen Stil S. Maria zu erwähnen. Gegenüber der Kirche liegt der Palazzo Stefanini, ein Gebäude das zwischen 1647 und 1841 im Besitz der Familie Stefanini war und auf zuvor existierenden Bauten errichtet wurde. Von aussen erscheint es sehr schlicht, im Gegensatz zum grossen Reichtum der Räumlichkeiten.
Zu den anderen bedeutenden Monumenten zählen: das Oratorium von Santa Croce, die Kapelle von SS. Sacramento, das Oratorium von S. Giovanni, der Glockenturm, die Stadtmauer, der Stadtturm, das Heiligtum der “Madonna dell'acqua” und das Ripoli-Schloss aus der zweiten Hälfte des XIV Jahrhunderts. In Cascina befinden sich ausserdem viele Villen, darunter Villa Barasaglia (heute Gambini), Villa Delle Quattro Stagioni, auch Villa delle Statuine (“Statuen-Villa”) genannt, Villa Lanfranchi Chiccoli Aulla Prini (heute Zalum), Villa Baldovinetti und Villa Remaggi.
Die reizende Ortschaft Latignano gehört zur Gemeinde von Cascina. Das Städtchen liegt in einer hinreissenden Landschaft mit weitläufigen Getreide- und Sonnenblumenfeldern. Der Ursprung von Latignano ist antik: archäologische Ausgrabungen brachten 1996 Ansiedlungen von Hirten aus dem IV. Jahrhundert vor Christus ans Licht. | ||
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