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Cuneo ist eine Provinzhauptstadt im Piemont und zählt ca. 55000 Einwohner. Die Provinz befindet sich im südwestlichen Teil der Region, wo sie umgeben von den Alpen und den Langhe-Hügeln wie eine Art Amphitheater liegt, mit einer Ebene im Zentrum und einer Öffnung im Norden Richtung Turin. Cuneo bietet die Möglichkeit, eine Vielzahl von landschaftlichen Schönheiten zu erleben, von den Bergen über die beinahe unberührten Hügel der Langhe und von Roero zu ebenen Teilen auf denen hinreissende Dörfer und Städte liegen.
Cuneo ist reich an historischen Bauernken, Zeugnisse der glorreichen Vergangenheit der Stadt. Zu den bedeutendsten Gebäuden aus dem Mittelalter zählt die neoklassische Kathedrale mit ihrer majestätischen Kuppel. In ihrem Inneren ist die durch ein griechisches Kreuz aufgeteilt und mit den Malereien mehrerer piemonteser Meister dekoriert. Sehenswert ist auch die Kirche des Hl. Ambrogio, die um 1200 erbaut wurde um die guten Beziehungen zwischen den Bewohnern von Cuneo und Mailand zu würdigen. Im Aussenbereich ist sie in barockem Stil dekoriert während ihr Inneres mit den Werken von Bianco und Milocco, zweier Meister aus Turin, verziert ist.
Weitere Kirchen von grosser künstlerischer Bedeutung sind: S. Chiara, besonders schön dank ihrer Fresken; S. Sebastiano mit ihrem mittelalterlichen Stil, ebenso wie S. Francesco aus derselben Epoche, die eines der schönsten Beispiele mittelalterlicher Kunst darstellt. Ihr Inneres beherbergt die Reste der Seligen Paola. Der grosse Architekt Filippo Juvarra entwarf den Altar der Kapelle der Familie Costa. Von grossem Interesse ist auch der hölzerne Chorstuhl. Ausserdem sollte man nicht versäumen, das Heiligtum der Madonna della Riva zu besuchen, sowie die berühmte Villa Tornaforte. |
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