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SIZILIEN - FURNARI (Meteo)

 

Furnari ist eine Gemeinde mit ca. 3.700 Einwohnern in der Provinz Messina. Die Stadt befindet sich etwa 145 Meter über dem Meeresspiegel, auf den sanften Hügeln, die sich vom Golf von Patti zum peloritanischen Gebirge hin erheben. Die Landschaft um Furnari ist besonders reizvoll und charakterisiert von Zitronenhainen, der hinreissenden Küste mit Blick auf die Äolischen Inseln und die Berge im Hinterland. Der bedeutende Yachthafen „Marina di Portorosa" verfügt über Anlegeplätze für 680 Boote entlang schiffbaren Kanälen, umgeben von Gärten, Sport- und Freizeitanlagen.

Der Ort wurde im 14. Jahrhundert gegründet. Interessanterweise wird der Name der Gemeinde vom Familiennamen Furnari abgeleitet. Es gibt die Legende eines gewissen Antonio Furnari, der den verletzten Hund von Roger II. gepflegt haben soll und dafür mit dem Adelstitel belohnt wurde. Der Hund ist übrigens ein Element, das man auch im Wappen des Ortes wiederfindet. Allerdings passt die Legende nur bedingt zu dem, was geschichtlich überliefert wurde. Tatsächlich soll Filippo Furnari für seine Dienste von Friedrich II. von Aragonien zum Baron ernannt und dem Land beschenkt worden sein. Nachdem er dort ein Schloss erbaut hatte, bildete sich darum schnell eine Ansiedlung von kleinen Häusern; so entstand ein Lehensdorf, das über 400 Jahre im Besitz der Familie Furnari blieb. 1691 wurde das Land an die Familie Marziano; 1813, als das sizilianische Parlament das Lehensrecht abschaffte, wurde Furnari zur Gemeinde.

Im Zentrum von Furnari befindet sich der Hauptplatz „Piazza Marconi" mit seiner herrlichen Aussicht auf das Meer. Im unteren Teil des Ortes, wo sich früher der Baronspalast befand, ist die Pfarrkirche „Santa Croce", die zum Ende des XVII. Jahrhunderts erbaut wurde. In der Kirche befinden sich unter Anderem drei Gemälde aus dem XVII. Jahrhundert, sowie ein schönes, hölzernes Kruzufix aus dem Jahre 1630, ein Werk des Bildhauers Fra Innocenzo da Petralia. In der Nähe der Pfarrkirche befindet sich die Kirche des Hl. Antonino aus dem Jahre 1600, in deren Inneren sich zwei hölzerne Statuen aus der Mitte des XVII. Jahrhunderts befinden. Der marmorne Hauptaltarco-Marmor stammt aus dem Jahr 1792. In Furnari befinden sich zwei weitere Kichen aus dem XVII. Jahrhundert: die eine ist der „Madonna del Carmine" geweiht; danaben befindet sich das Karmeliten-Kloster der Carmelitani und die Kirche der „Madonna Addolorata".

 

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