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Forum
Sempronii - Fossombrone
(PU)
Zufahrtsweg:
Über die Autobahn A14, Ausfahrt Fano, danach Schnellstrasse 3.
Auskünfte:
IAT - Urbino - Piazza Rinascimento, 1 - Tel. +39 0722 2613.
In der Nähe von S. Martino del Piano wurde im 2. Jh. v. Chr. in
Verbindung mit dem Bau der Via Flaminia die römische Stadt Forum Sempronii
gegründet. Eine mit grossen Steinen aus den Furlo-Bergen gepflasterte
Strassenstrecke von ca. 100 m und ein Teil der nach dem römischen Konsul
benannten Fernstrasse Via Flaminia, die durch den Ort verlief und den
Decumanus Maximus bildete, sind heute noch sichtbar. Neben einem
Thermengebäude wurden zahlreiche Zimmer mit Mosaikfussböden und bemalten
Wänden ans Tageslicht gebracht.
Suasa
- Castellone di Suasa (AN)
Zufahrtsweg: Über die Autobahn A14, Ausfahrt Marotta-Mandolfo,
danach Staatsstrasse SS 424.
Auskünfte:
IAT - Senigallia - Piazzale Morandi, 2 - Tel. +39 0717 922725.
Das zuerst von Kelten besiedelte Gebiet ging nach der Schlacht von
Sentinum (295 v. Chr.) unter römische Herrschaft über. Die
Ausgrabungen haben Überreste eines Amphitheaters, des Forums und eines
an Mosaiken und Wandmalereien reichen kaiserlichen Palastes ans Licht
gebracht.
Sentinum
- Sassoferrato (AN)
Zufahrtsweg: Über die Schnellstrasse 76 - mit dem Zug: Bahnhof
Sassoferrato-Arcevia (lokale Bahnlinie Fabriano-Pergola)
Auskünfte:
+39 0713 3249.
Der Ort ist wegen des im Jahre 295 v. Chr. von den Römern
errungenen Sieges über Sanniten, Umbrer, Etrusker und Senonen-Gallier
bekannt. Er bewahrt noch die ursprüngliche Stadtanordnung. Gut erhalten ist
ein Thermenkomplex, der um ein grosses Becken mit Peristyl und
Mosaikfussboden angelegt ist. Das Frigidarium, das Tepidarium und das
Calidarium sind noch erkennbar. Nicht weit entfernt von den Grundmauern
können die Überreste einer Villa aus dem 2. Jh. n. Chr. mit einem
Wandelgang und Spuren eines Mosaikfussbodens besichtigt werden.
 
Septempeda
- San Severino Marche (MA)
Zufahrtsweg: Über die Autobahn A14, Ausfahrt Macerata-Civitanova
Marche, danach weitere 65 km in Richtung Tolentino.
Auskünfte:
Tel. +39 0733 231547.
Gut erhalten sind die Überreste der Thermen aus Ziegelstein,
bestehend aus einer Palaestra mit Bogengang und Fussboden, einem Becken für
heisse Bäder (Calidarium), einem Becken für kalte Bäder (Frigidarium) und
drei mosaikverzierten Räumen. Auch die Überreste eines Tores sind noch
sichtbar, das aus zwei grossen, runden Türmen im Abstand von ca. 30 m
bestand.
Urbs
Salvia - Urbisaglia (MC)
Zufahrtsweg:
Von Macerata SP 78 in Richtung Sarnano; mit der Bahn: Bahnhof
Urbisaglia-Sforzacosta.
Auskünfte:
IAT - Macerata - Via Garibaldi, 87 - Tel. +39 0733 234807.
Interessante Überreste der antiken Stadt Urbs Salvia sind ein
Aquädukt und sein Speicherbecken, bestehend aus zwei Gewölbehöhlen, die
bis zu 100 cbm Wasser fassen konnten. Ausserdem ein elliptisches
Amphitheater, das noch heute für Aufführungen und kulturelle
Veranstaltungen genutzt wird. Das römische Theater stammt aus dem 1. Jh. n.
Chr. Der Zuschauerraum und die Bühne sind noch erhalten, weiterhin zwei
Tempel, einer davon der Göttin Salus geweiht, der mit Fresken von
Tierkampfszenen verziert ist.
 
Falerio
Picenus - Falerone (AP)
Zufahrtsweg: Über die Autobahn A14, Ausfahrt Fermo-Porto San
Giorgio, danach noch ca. 30 km in Richtung Falerone.
Auskünfte:
Für Besichtigungen beim Pförtner Tel. +39 0734 750235.
Von der antiken Römersiedlung sind die Überreste des Aquädukts
und einiger Villen erhalten. Der besterhaltene Bau ist das Theater, das bis zu 1600
Zuschauern Platz bieten konnte und von dem noch die Bühne und der Zuschauerraum mit zwei
Einfriedungen sichtbar sind. Von Interesse ist auch eine grosse Zisterne, "Bad der
Königin" genannt, die einen trapezförmigen Grundriss aufweist und sich in drei
Gemächer aufteilt. Aussen sind die Überreste eines Nymphäums, eines Thermalgebäudes,
eines Amphitheaters mit 6000 Plätzen und einer rechteckigen Zisterne sichtbar.
Cupra
Marittima - Cupra Marittima (AP)
Zufahrtsweg:
Über die A14, Ausfahrt Pedaso oder Grottammare.
Auskünfte:
IAT - Grottammare - Piazza Fazzini, 6 - Tel. +39 0735 631087.
Von
der römischen Stadt im Stadtbezirk "La Civita" sind die Überreste des Forums
zu sehen, die durch ein Treppenfundament, zwei grosse Gewölbe aus Ziegelstein und einem
Abschnitt der Ringmauer erkennbar sind. Jüngste Ausgrabungen haben Räume und Bauten ans
Licht gebracht, die für Vorstadt- und Künstlervillen mit Thermen, Nymphäen, Mosaiken
und Fresken charakteristisch waren.
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