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Eine der bedeutendsten landschaftlichen Eigenschaften Apuliens ist zweifelsohne das Meer, aufgrund der aussergewöhnlichen Beschaffenheit seiner Küste und der Funktion als "Brücke" zum Orient, zwischen ionischem und adriatischem Meer. Häfen, Leucht- und Wachtürme, Kathedralen und Schlösser reihen sich an der Küste wie die Perlen einer faszinierenden Kette. Die apulische Küste ist sehr unterschiedlicher Art, mal mit hohen Klippen, dann wieder flach und sandig. Die Region kann 784 km Küste aufweisen, zu denen noch die 50 km der Tremiti-Inseln hinzukommen (diesem Archipel haben wir eine extra Seite gewidmet, die sie im Menü der Ortschaften finden).
Unsere Reise entlang der apulischen Küste beginnt am Gargano, der 1991 zum Nationalpark erklärt wurde; hier begegnen wir bezaubernden Ortschaften wie Rodi Garganico, Peschici, Vieste, Pugnochiuso und Mattinata. Die Küste des Gargano bietet Naturschauspiele von unvergleichlicher Schönheit - eine Abfolge von Grotten und Höhlen, malerischen, auf Klippen gelegenen Dörfern mit weissen Häusern, engen, verschlungenen Gassen, Heiligtümern und Parks. Die Küste besteht aus hohen, schroffen Klippen und kleinen, feinsandigen Buchten.
 
Am südlichen Ende des Vorgebirges kommen wir nach Manfredonia, Zapponeta, Margherita di Savoia und Barletta, mit einem bedeutenden Hafen und dem Strand aus feinstem Sand. Anschliessend folgt Trani, wo die Weinberge von Olivenhainen abgelöst werden.
Über Bisceglie, Molfetta und Giovinazzo erreichen wir Bari, mit seinem Schloss und den eleganten Boutiquen, die die Strassen bis zur Strandpromenade säumen; die Küste ist sandig und das Meer spiegelt die Farben von Oliven- und Obsthainen wieder. So gelangt man zum Touristenhafen von Mola di Bari: hier befinden wir uns in einer der fischreichsten Gegenden der Adria.
Unsere Reise geht weiter über den malerischen Ort Polignano a Mare, Monopoli, Torre Canne mit seinen Badeanlagen, die hinreissende Ortschaft Villanova und Marina di Ostuni, die hochmoderne Ferienanlagen bieten.
Mit dem bedeutenden, natürlichen Hafen von Brindisi begegnet die Natur der Geschichte; entlang der Küste befinden sich antike Wachtürme und kleine Reeden.
Wenn man sich von Otranto nach Santa Cesarea begibt, trifft man auf Pinienhaine, Wälder, bepflanzte Flächen und ein herrliches Meer mit bezaubernden Farben. In diesem Abschnitt präsentiert sich das Ufer als Steilküste die senkrecht zum Meer hin abfällt; kalkhaltige Felsen spielen mit dem Wasser und bilden Grotten und Höhlen.
 
Auf einem grossen, steilen Riff befindet sich Santa Cesarea, berühmt für die Thermen. An den Tagen, an denen der Himmel besonders klar ist, kann man die fernen Berge Albaniens sehen.
So gelangen wir nach Porto Badisco, Castro Marina und seinen Grotten, Porto Tricase und Marina Serra, und schliesslich ans ionische Meer. Zwischen Leuca und Capo Ristola befindet sich Santa Maria di Leuca und anschliessend Marina di Leuca: besonders eindrucksvoll ist der Leuchtturm, welcher die Wasserscheide zwischen den beiden Meeren, ionisches und adriatisches, darstellt, sowie das berühmte Heiligtum, das sich an dem Ort befindet, das in der Antike als das "Ende der Welt" bezeichnet wurde.
Die Küste wird zu Gallipoli hin sanfter; ein langer, sandiger Streifen, flach und einsam, kennzeichnet die grosse Bucht, die bei Torre del Pizzo endet. Anschliessend kommen wir nach Torre Lapillo und dem gut besuchten Badeort Porto Cesareo, nachdem wir die herrlichen und bekannten Orte Santa Maria al Bagno und Santa Caterina besucht haben.
Bis Campomarino zieht sich die Küste mit langen, grösstenteils einsamen Streifen hin und bietet dem Besucher eine typische Mittelmeer-Landschaft: Felsen, Buchten, Sporne die in's Meer hinausragen, Agaven und Feigenkakteen. Der Abschnitt, der den il Golf von Tarent flankiert, ist charakterisiert von einer flachen Küste, weissen Stränden und üppigen Pinienhainen.
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