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SIZILIEN - LIPARI (Meteo)

 

Die Insel Lipari gehört mit ihren Nachbarinseln Stromboli, Salina, Vulcano, Panarea, Filicudi und Alicudi zur Inselgruppe der Äolischen oder Liparischen Inseln (italienisch: Isole Eolie) im Tyrrhenischen Meer. Lipari ist der Name der Gemeinde, der Insel und des Hauptortes. Die Insel gehört zur Region Sizilien in Italien und liegt in der Provinz Messina. Die Gemeinde umfasst ein Gebiet von etwa 37 km² und hat ca. 11.000 Einwohner, von denen 5000 im gleichnamigen Hauptort Lipari leben. Zu der Gemeinde gehören auch die Ortsteile Alicudi, Filicudi, Panarea, Stromboli und Vulcano auf den gleichnamigen Inseln. Die nächst gelegenen Gemeinden sind Santa Marina Salina, Leni und Malfa, sie liegen alle auf der Insel Salina.

Die Insel Lipari ist vulkanischen Ursprungs, allerdings ist kein aktiver Vulkanismus mehr vorhanden. Die Entstehung erfolgte in mehreren Phasen, wobei sowohl die Eruptionszentren als auch das eruptierte Material sehr verschieden waren. Während der Süden der Insel zusammen mit der benachbarten Insel Vulcano entstanden ist, ist der Westen und Osten durch strombolianische Eruptionen entstanden; in der Mitte befinden sich die Stratovulkane Monte Chirica (höchste Erhebung der Insel, 602 m hoch) und Monte S. Angelo, und im Nordosten gibt es bis zu 300 m dicke Bimsablagerungen und zwei Obsidianströme. Der Obsidian wurde schon seit der Jungsteinzeit abgebaut; Funde aus dieser Zeit gibt es im ganzen westlichen Mittelmeerraum. Die riesigen weissen Bimsablagerungen, welche auch Monte Chirica bedecken, sind die grössten der Welt und werden an der Nordküste bei Acquacalda abgebaut.

Sehenswürdigkeiten: der Burgberg mit der Burganlage aus dem 16. Jahrhundert. Im Inneren des Mauerrings der Burg liegt auch die Kathedrale San Bartolomeo, heute Konkathedrale des Erzbistums Messina-Lipari-Santa Lucia del Mela. Das Archäologische Museum, das grösstenteils in der Burg untergebracht ist. Zu sehen sind Fundstücke aus der Vorzeit und Frühzeit von Lipari, Inschriften von Nekropolen. Weitere Abteilungen befassen sich mit der klassischen Archäologie und der Meeresarchäologie. Zusätzlich gibt es eine vulkanologische Abteilung. Marina Corta mit der Piazza Ugo di Sant' Onofrio, hier steht die kleine Kirche Anime del Purgatorio. Auf dem Platz liegen Boote und Fischernetze die ausgebessert werden müssen. Hier legen die Tragflügelboote und Ausflugsschiffe aus Milazzo an. Der Aussichtspunkt "Quattrocchi" von dem aus man einen herrlichen Blick auf die Nachbarinsel Vulcano hat. Die archäologische Zone außerhalb der Stadt.

 

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