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Noto ist eine Gemeinde mit ca. 23.800 einwohner in der Provinz Syrakus. Die Stadt ist 32 km von Syrakus entfernt und befindet sich um südosten der Provinz, am Fusse der Iblei-Berge. Die Küste zwischen Avola und Pachino trägt den Namen der Ortschaft: "Golf von Noto". Noto weist eine außerordentliche historische und kulturelle Schichtung auf, da es, seit seiner Gründung als Dorf der Sikuler, dem späteren Einfluss zahlreicher anderer Völker, dem der Griechen, Römer, Byzantiner, Moslems, Normannen und des angevinischen Volks, ausgesetzt war. Jeder dieser Geschichtsabschnitte hinterließ seine unauslöschlichen Spuren im reichen Kulturgut der Stadt bis zum Jahr 1693. Nach dem Erdbeben dieses Jahres wurde die Stadt so grossartig im Barockstil wieder aufgebaut, dass sie sich nun den Namen "Giardino di Pietra" (Garten aus Stein) verdiente.
Das Stadtbild ist charakterisiert von eindrucksvollen Plätzen und mächtigen Treppen, die Terrassen und Anhöhen verbinden. Eine gekonnte Anordnung von Gebäuden und Kirchen im Stadtplan zeigt die Anwendung barocker Leitprinzipien, welche sich auf die Suche nach offenen Räumen und Illusionseffekten gründen. Aus goldenem, weichem Kalkstein wurden Monumente mit unvergleichlichen, harmonischen Formen geschaffen. Noto ist inzwischen zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt worden und zeigt einen innovativen Aufbau als Ausdruck höchster Baukunst. Hinreissend sind die Monumentalbauten, von der Piazzetta dell’Immacolata zur eindrucksvollen Piazza Duomo, die von der Kathedrale und den Palazzi Ducezio, Landolina, Cannicarao und Villadorata beherrscht wird. Zahlreiche Kirchen und Klöster befinden sich im antiken Stadtkern und schaffen zusammen mit den herrschaftlichen Häusern, eine ausserordentliche barocke Szenerie und Kulisse, die den antiken Glanz der Stadt widerspiegelt.
Ca. 9 km von Noto entfernt befindet sich das antike Noto (Netum), auf dem Monte Alveria auf einer ebenen, herzförmigen Anhöhe, die seit prähistorischen Zeiten bewohnt ist. Die antike Stadt umfasste Gegenden von den Bergen bis hinunter ans Meer, die Zentren verschiedener Kulturen waren. |
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