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Numana ist ein antiker Hafen des Piceno, der von den Syrakusern wiedergegründet wurde; seit dem V Jhdt. vor Chr. ist der Ort in den athenischen Routen eingetragen. So wurde Numana ein bekannter Handels- und Umladeplatz für griechische Waren, die ins Innenland und an die mittlere Adriaküste geliefert wurden. Römische Kolonie und folglich "Municipium", verfiel die Stadt im Mittelalter allmählich in Folge von Erdbeben und Raubzügen.
Im Jahre 1532 befindet sich Numana unter der Herrschaft der Bischöfe von Ancona. In den letzten Jahren hat sich das bescheidene Fischerdorf in einen modernen Urlaubsort verwandelt, der jedoch ein hervorragendes Gleichgewicht mit seinem antiken Ursprung hält. Der kleine Touristenhafen ist heute als Ankerplatz und als Remise für zahlreiche Schiffe und Boote ausgerüstet. Zeugnisse der picener Kultur befinden sich im archäologischen Museum in Ancona und im Antiquarium in Numana, das momentan nur teilweise geöffnet ist.
Symbole der Stadt sind der Turm, ein Bogen mit unbekannter Herkunft, sowie die "Costarella", eine populäre und charakteristische Gasse, die sich im Sommer in eine natürliche Bühne für Gemälde-Ausstellungen verwandelt. Sehenswert ist auch das hölzerne Kruzifix romanischer Herkunft, das sich in der ebenso benannten Kirche (Crocifisso) befindet. |
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