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PIEMONT - ORTA SAN GIULIO (Meteo)

 

Orta San Giulio ist eine kleine Gemeinde von ca. 1200 Einwohnern in der Provinz Novara. Das Dorf gehört zur Liste der "schönsten Weiler Italiens" und wurde vom italienischen Touring Club mit der orangen Flagge ausgezeichnet. Orta befindet sich an der Ostküste des gleichnamigen Sees, am Rande einer Hügelkette die zum See hin abfällt.

Die Ortschaft ist ein wahres Juwel mittelalterlicher Architektur, mit malerischen Gassen und Treppen, die in die Piazza Motta, einem zum See hin offenen Marktplatz, münden. Hier steht Ortas berühmter Palazzo Comunale aus dem Jahre 1582, eine kleine Ausgabe der Rathäuser der italienischen Stadtrepubliken. Atemberaubend ist der Blick auf die vorgelagerte Klosterinsel San Giulio. In kürzester Zeit wird man von den Booten, die am Ufer vor der Piazza warten, auf das mystisch anmutende Eiland gebracht. In der Krypta der Inselbasilika sind in einem gläsernen Sarg die sterblichen Überreste des Heiligen Giulio aufgebahrt. Die romanische Kirche birgt einen Schatz der Bildhauerkunst: eine Kanzel aus schwarzem, poliertem Marmor.

Der Ortsteil Legro ist als "bemaltes Dorf" bekannt; die Wände vieler Häuser zieren gemalte Szenen aus Spielfilmen, die in der Gegend des Ortasees gedreht wurden. In den Hügeln oberhalb von Orta liegt das Kloster "Sacro Monte di Orta" (Der "Heilige Berg von Orta") mit seinen 20 Kapellen, die dem Heiligen Franz von Assisi geweiht sind. Das Heiligtum gehört zum Welterbe der Menschheit der UNESCO.

 

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