|
|
ABRUZZEN - PESCASSEROLI, RIVISONDOLI, ROCCARASO (Meteo, Meteo, Meteo) |
|
|
|
Pescasseroli, ein bedeutender Fremdenverkehrsort, sowohl im Sommer als auch im Winter, befindet sich im im alta valle del Sangro, und stellt die "Hauptstadt" des Nationalparks der Abruzzen dar, in dessen Verwaltungssitz sich das Naturkunde- und das Folklore-Museum befinden, dem ein Tierpark und ein botanischer Garten angeschlossen sind. Die geschützte Natur, das Klima, welches auf natürliche Weise Wohlbefinden hervorruft, die grünen Weiten im Sommer und die Schipisten im Winter, die Sportanlagen und nicht zuletzt die gastronomischen Köstlichkeiten, sind einige der Faktoren, die Pescasseroli so anziehend machen. Im bewohnten Zentrum, das seine antike Struktur beibehalten hat, befindet sich der Palazzo Sipari aus dem 18. Jahrhundert, das Geburtshaus von Benedetto Croce; das bedeutendste Monument ist die mittelalterliche Pfarrkirche Santi Pietro e Paolo, mit barocker Einrichtung aus Holz, sowie einer gekrönten Madonna aus dem XIII. Jahrhundert. Interessant ist auch das Heiligtum der Madonna von Monte Tranquillo, die um das 12. Jahrhundert herum, während der Verfolgung von Bilderstürmern, aus Foggia hierher gebracht wurde. Blühend ist das typische Handwerk, vor allem die Holzverarbeitung, welche zum Teil zu wahrem Kunsthandwerk wird.
Rivisondoli befindet sich im Zentrum der grössten Hochebenen der Abruzzen, auf einem Felssporn und ausgestreckt wie eine Terrasse auf der darunter liefenden Ebene; der Ort bietet ein gesundes Klima und naturalistische Szenen von seltener Schönheit. Es handelt sich um einen renommierten Ferienort zu jeder Saison, sowie um ein gut ausgestattetes Schigebiet, sowohl für Abfahrten (Monte Pratello) als auch für Langlauf; ausserdem ist er Ausgangsort für Schiwanderungen. Die Struktur der Stadt stammt aus dem 17. Jahrhundert. Die Gassen und kleinen Plätze des historischen Zentrums sind veredelt durch einige austeri palazzi gentilizi, um die herum sich die einfacheren Häuser ausbreiten. In der modernen Pfarrkirche, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts neu aufgebaut wurde, befindet sich ein schöner Holzaltar aus dem 16. Jahrhundert, ein Werk von Palmerio Grasso, mit einer Statue aus polychromen Holz, die eine Madonna mit Kind darstellt.
Roccaraso befindet sich am süd-östlichen Ende der Costa Calda und zählt zu den renommiertesten Ferienorten Italiens; im südlichen Mittelitalien ist es das wichtigste Wintersportzentrum, mit 110 km Pisten (berühmt ist vor allem die von Aremogna), die mit modernen Schiliften ausgestattet sind. Auch weitläufige Langlaufpisten sind vorhanden, sowie herrliche Routen für Schiwanderungen. Das Dorf, welches während des Krieges fast vollständig zerstört wurde, ist nun ein neuer, moderner Ort; vom antiken, befestigten Weiler sind die Reste eines mit Zinnen versehenen Turms erhalten geblieben im unteren Teil des Ortes die kleine Kirche S. Rocco. In der modernen Pfarrkirche befindet sich eine silberne Büste aus dem späten 16. Jahrhundert, ein wertvolles Produkt der neapolitanischen Goldschmiedekunst. |
||
|
Abruzzen Aostatal Apulien Basilikata Emilia Romagna Friaul-Julisch Venetien Kalabrien Kampanien Latium Ligurien Lombardei Marken Molise Piemont Sardinien Sizilien Toskana Trentino-Südtirol Umbrien Venetien |