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APULIEN - PUTIGNANO (Meteo)

 

Putignano ist eine Gemeinde mit ca. 20.000 Einwohnern in der Provinz Bari. Die Ortschaft ist ca. 40 km von der Provinzhauptstatt entfernt und liegt in der Gegend der Trullis und Grottem, 19 km vom Meer entfernt. In der Gegend befinden sich zahlreiche Karstvorkommen mit Grotten, Dolinen Höhlen usw., sowie einem beachtlichen Netz von unterirdischen Wasserläufen. Putignano wird auch die "Stadt der drei Hügel" genannt, da sie, wieder Name schon sagt, auf drei Hügeln erbaut wurde. Die Wurzeln der Ortschaft sind auf die Zeit um 2000 v. Chr. zurückzuführen, als die Peuceter dort lebten, die zu den antiksten Bewohnern Apuliens zählen. Das antike Zentrum von Putignano beherbergt zahlreiche Herrenhäuser und antike religiöse Bauwerke. Im Hauptplatz, Piazza Plebiscito, befinden sich die Pfarrkirche, die dem Heiligen Paulus gewidmet ist (das Gebäude stammt aus dem XII. Jahrhundert und wurde im romanisch-gothischen Stil erbaut; seit dem 18. Jahrhundert wurde sie in barockem Stil umgebaut); im "Palazzo del Balì" befindet sich der Sitz des Malteser-Ritter-Ordens; der "Sedile"-Palast trägt das Stadtwappen auf seiner Fassade.

Im historischen Zentrum kann man ausserdem die Kirche "Santa Maria La Greca", das Kloster und die Kirche der Hl. Klara, besichtigen, sowie einige kleinere Kirchen wie z.B. Santo Stefano, Santa Maria di Costantinopoli, San Lorenzo und La Maddalena. Ausserhalb des Zentrums befinden sich die Kirche und das Kloster der Carmelitaner, heute Sitz des Rathauses. Interessant ist auch die "Grotta del Trullo" (Trulli-Grotte), eine aussergewöhnliche Grotte mit einer spitzen Decke. Sie befindet sich in einem Park mit Trullis. Der Karneval von Putignano ist der antikste und längste Karneval Europas. Die charakteristische Maske trägt den Namen eines typischen Gerichtes der Stadt: "Farinella". Die Feierlichkeiten beginnen am 26. Dezember mit einer Zeremonie, bei der die Teilnehmer in der Kirche Kerzen spenden; sie bitten so um die Vergebung der Sünden, die sie während des Karnevals begehen werden.

Abends geht es dann weiter mit den "Propaggini", einem Fest, bei dem Verse im Dialekt der Ortschaft gesungen werden, welche die Stadtoberhäupter und die Ereignisse des vergangenen Jahres zum Besten halten. Vorgetragen werden diese Verse von Gruppen, die wie antike Bauersleute gekleidet sind. Ab dem 17. Januar, dem Namenstag des heiligen Antonio Abate, finden zahlreiche Veranstatungen stadt, die jeweils donnerstags angehalten werden und bei denen verschiedene Kategorien veralbert werden. Es gibt den Donnerstag der Monsignori, der Pfarrer, der Nonnen, der Witwer, der Junggesellen, der verheirateten Frauen und der Gehörnten. Am Faschingsdienstag endet der Karneval mit einem abendlichen Umzug und dem Begräbnis des Faschings, der von einem Schwein aus Pappmaschee dargestellt wird, das auf dem Hauptplatz verbrannt wird. Seit 2006 findet auch ein Sommer-Karneval stadt.

 

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