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Im Gebiet von Sirolo, das seit der Urzeit bewohnt ist, entwickelte sich vom IX bis zum III Jhdt. vor Chr. die picener Zivilisation (interessante Reste befinden sich in dem archäologischen Gebiet "I Pini"), auf die die römische Herrschaft folgt. Die Namensgebung der Stadt ist wahrscheinlich auf das Jahr 560 nach Chr. zurückzuführen und stammt von Syrius, ein Heerführer im Gefolge des Belisarius, dem das Territorium in Folge des Sieges über die Gothen zugesprochen wurde.
Um sich vor den Streifzügen der Barbaren und Piraten zu verteidigen, wurde Sirolo im Mittelalter zur befestigten Burg, mit einem "verflochtenen" Strassennetz, Gassen und Türmen. Als Lehnsgut der Cortesi-Fürsten (XI Jhdt.), Adlige französisch-germanischer Abstammung, wurde Sirolo im Jahre 1225 an Ancona abgetreten; die selben Fürsten schenkten bereits im Jahre 1038 den Benediktinern die Abtei auf dem Gipfel des Hügels, heute die Kirche des San Pietro, sowie das umliegende Land. Die uneinnehmbare Burg wurde später Besitz des Kirchenstaates, unter dessen Herrschaft die Kirchen San Niccolò und Del Rosario gegründet wurden. Bedeutend sind die drei Villen, alle drei Privatbesitz und daher nur von Aussen zu besichtigen.
Die Einwohner (ca. 3200) sind respektvolle Wächter der Traditionen und der historisch-naturalistischen Schätze ihres Territoriums; den Besuchern werden interessante Veranstaltungen geboten, darunter die Saisonen der beiden Theater: Das historische "Cortesi-Theater" und das eindrucksvolle Freilicht-Theater "Alle Cave". Symbol des Dorfes ist der Seebarsch: Ein Fisch, der das klare Wasser der Sirolo-Küste bevölkert. |
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